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Go Green - Bewusst(er) Leben

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    Schlagwort im Rahmen von Konzepten, mit denen (in Verbindung vor allem auch mit ökologischen Aspekten) die Überwindung gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten (z. B. Generationengerechtigkeit) sowie eine stärkere Teilhabe aller Beteiligten an gesellschaftlichen Prozessen angestrebt wird.

(Quelle: Google)

 

 

Nachhaltigkeit - ist ja nun derzeit echt und so richtig im Trend, nicht?

Das ist mal ein Trend bei dem ich gern mit der Masse schwimme - führt das Mittun vieler hier doch dazu, dass unsere Kinder (und Kindeskinder) vielleicht doch noch was von unserem einst so wunderbaren blauen Planeten Erde haben werden.

 

Die bekannten Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag und ein bewussteres Leben liste ich euch heute hier mal auf und möchte sie um meine persönlichen ergänzen. 

 

Clever heizen: Maximal 15 Minuten Stoßlüften (das dafür gern mehrmals täglich) und danach die Heizung auf einer konstanten, idealen Raumtemperatur von rund 20°C einstellen. So kann man den Heizmaterialverbrauch beinahe um 1/4 verringern - und das wiederum bedeutet weniger Abholzung bzw. Ölbohrinseln. 

 

Stromsparen: Wenn das elektronische Gerät gerade nicht benützt wird, auf all die Standby- & Energiespar-Modi verzichten. All das frisst unnötig viel Strom!

 

Bewegung: Mehr Bewegung, weniger Auto fahren. Kurzstrecken lieber zu Fuß zurücklegen und dabei die Natur genießen. Auch am Weg zur Arbeit - wenn diese zu weit weg ist, auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen.

 

Reinigung: Alles was zur Haushaltsreinigung verwendet wird, landet über kurz oder lang im Meer. Das sind jährlich über 100.000 Tonnen chemische Materialien... Besser auf natürliche Reinigungsmittel ausweichen, die auch Oma schon verwendet hat. UND: zB Jeans müssen nicht unbedingt nach einmal tragen direkt in die Waschmaschine wandern...

 

 

Ich persönlich habe nicht nur die Haushaltsreinigung begonnen auf natürliche Alternativen umzustellen, sondern habe auch meine - eigentlich die der ganzen Familie - Körperpflegeprodukte auf Naturkosmetik umgestellt. 

Warum genau? Naja, wie bereits erwähnt, wandern auch ohne unser Zutun (leider) noch genug Inhaltsstoffe ins Meer, die da einfach nix verloren haben. Außerdem war es mir persönlich wichtig, dass das, was ich für mein Wohlbefinden verwende nicht an Tieren getestet wird. Vor allem möchte ich -überhaupt jetzt als Mama - besonders und ganz genau wissen was da auf und an die Haut kommt.

 

Bezüglich Konsumverhalten habe ich bereits in der Schwangerschaft bewusst begonnen eher auf Produkte zurück zu greifen, die regional, saisonal und (im besten Fall auch noch) bio sind. Um der Verschwendung von Nahrungsmitteln vorzubeugen, gibt´s bei uns einen wöchentlichen Menüplan mit dazugehöriger Einkaufsliste. So weiß man genau, was gekauft werden muss und kauft nicht sinnlos irgendwas zusammen, was dann wiederum nicht verbraucht wird und im Müll landet. (Hierzu hat übrigens die liebe Claudia von https://www.4-mama.at/ einen tollen Artikel verfasst)

 

Womit wir beim nächsten Thema wären. Mülltrennung wird hier - sofern möglich - groß geschrieben. Leider ist es uns nie gelungen komplett auf Stoffwindeln für Fräulein Sonnenschein umzusteigen, wäre aber mit Blick auf die Menge an Müll die so eine Summe an Wegwerfwindeln ergibt, sehr wünschenswert gewesen. Zumindest die Monatshygiene kann frau dank Cup umweltfreundlicher gestalten. Außerdem wird gern mal das ein oder andere Ding "upgecycled" - vielleicht wird's dazu mal ein DIY-Tutorial geben, wenn ich nicht aufs Fotografieren vergesse :D

 

 

So und abschließend noch ein paar kurze Worte zu meinem Selbstversuch -

der "One-Week-Vegan-Challenge"...

Dadurch dass ich mich definitiv viel zu wenig dazu im Vorfeld belesen hatte und die Idee ja quasi am Tag der Blogerscheinung entstand - wurde DER Selbstversuch natürlich rein gar nix. Ich habs einen Tag geschafft. Angesichts der Tatsache, dass ich (wie erwähnt regional, saisonal und bio) echte Lebensmittel bevorzuge und "Fakekäse" und dergleichen wirklich wenig bis gar nix abgewinnen kann und man - um sich halbwegs vielfältig vegan ernähren zu können -  einfach nicht drum rum kommt Lebensmittel von "weiß-Gott-wo-her" kaufen oder gar bestellen zu müssen, hat sich die Thematik für mich persönlich vorerst erübrigt. 

Was ich aber mache, ist, auf Fleisch und Fisch (wenn möglich auch auf Eier) zu verzichten. Also: Ich versuche mich derzeit als Vegetarierin und muss sagen, bisher klappt das eigentlich recht gut. Mehr dazu folgt aber noch bei Zeiten. 

 

Was macht ihr denn so um grüner zu leben?
Alles anders? Einiges gleich?
Ich freu mich sehr auf eure Kommentare :)

 

 

 

Go green(er)!

 

Bis bald,

eure Betti

Und hier noch ein schnelles Rezept für euch. 
DIY Allzweckreiniger 

 

Ihr benötigt:

  • Schalen von Zitrusfrüchten wie Orange, Limette, Zitrone, Mandarine
  • Haushaltsessig (vorzugsweise den weißen Essig)
  • ein großes Schraub- oder Einmachglas
  • ein Sieb
  • eine Sprühflasche
  • eventuell Spülmittel

 

Wie wird´s gemacht?

  • Die Schalen dicht ins Gefäß stopfen.
  • Gefäß mit Essig befüllen bis alle Schalen vollständig bedeckt sind.
  • Circa 14 Tage ruhen lassen (und bei Bedarf immer wieder mit Essig aufgießen um Schimmelbildung zu vermeiden)
  • Wenn sich der Essig dunkel färbt und nach Zitrusfrüchten duftet, ist er fertig.
  • Durch ein Sieb in eine Sprühflasche füllen.

 

Wenn der Reiniger gut auf Oberflächen haften soll, gebt ihr am besten noch einen Schuss Spülmittel dazu. 

Habt auch ihr den ein oder anderen Geheimtipp für selbstgemachte Reinigungsmittel, die ihr mit mir in den Kommentaren teilen wollt?